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I’m Not There… but Bob and me was…

oder Dylans Leben aus der Sicht einer völlig schrägen visionären Sicht….

https://www.youtube.com/watch?v=CZGseissqX8

… und das war grandios. Kennt Ihr Bob Dylan? Kennt ihr seine Musik? Nein, die wird nicht auf den Dancefloor der Clubs gespielt. Dylans Musik ist so vielfältig wie schräg…. und deshalb ist es Zeit für die 80ziger Generation unter Euch sich diese grandiose Zeit mal zu widmen. Aber warum komm ich auf Bob Dylan. A) Habe ich so einige gute CDs im Regal zu stehen und B) hat Todd Haynes einen Film über die Legende gemacht.

Ja .. schon klar.. wieder einer dieser Filme über die alten Legenden wie Johnny Cash, Supremes, usw usw.. aber falsch! Dieser Film ist eine Reise voller Wahrheiten, Lügen, Ideen, Träume, Inspirationen….. eine Reise durch das vielseitige und wahrlich spirituelle Leben eines Visionärs mit dem einfachen Wunsch Musik zu machen. 6 Handlungsstränge, jeder imposanter als der andere werden willkürlich und gekonnt zusammengeschnitten, extrem unkonventionelle Aufnahmetechniken a la David Lynch zeigen Impressionen die gekoppelt mit einem guten Joint (uppps… ) wohl Bilder im Kopf auslösen die einzigartig sind. (natürlich auch ohne Joint aber ich hab mehrfach nach einem in der jacke gekramt…. 😉 ). Als ich aus diesem Film kam konnte ich in den Gesichtern der meist älteren Zuschauer lesen… sie waren tief beeindruckt. Manche weil sie immer noch mit den Bildern arbeiteten, manche weil sie einfach die Musik genossen haben und manche weil die Flut von wunderbaren Aufnahmen einmal mehr bewiesen hat das KINO durch nichts… aber auch wirklich durch nichts zu übertreffen ist.

https://www.youtube.com/watch?v=VyWgzUGOliw

Natürlich werde ich mir diesen Film auf DVD zulegen wenn er kommt aber vorher renne ich nochmal ins Kino…. es gibt Filme die MUSS man einfach mehrfach sehen und das im Kino. Ich werde jetzt bewußt nichts von den Handlungssträngen im Film verraten aber soviel sei gesagt… wenn Euch jemand nach einem Kommentar zu etwas fragt… bzw. die Floskel benutzt: Bitte ein Wort zu diesem oder jenem Thema zu sagen, dann sagt: ASTRONAUT!

Das beschreibt den Film im ganzen… es ist ein Flug durch die Zeit, ein Reise durch die amerikanische Geschichte, Impressionen voller Tiefe und wunderbarer Elementarik. Ich habe überlegt wann mich ein Film derart berührt hat… und das ist schon lange her… OK , Inland Empire von Lynch war crazy.. aber gleich imponierend war nur BABEL vor gut einem Jahr…. ! Kurzum ich kam völlig derangiert aus diesem Film und das ohne einen Zug genommen zu haben … Bravo! Und ganz nebenbei gibt es eine mörderisch gute Cate Blanchett die einmal mehr beweist das es möglich.. ja sogar befreiend sein kann einmal dem von Gott gegebenen Gender zu entsagen ….

Mein Kommentar zu diesem Streifen: Optisches Marihuana und ein akustisches Meisterwerk.

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