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Hysterik Klamour in Frankfurt

oder knapp 600 km die sich wirklich gelohnt haben…

blog_hysterik.jpg

Kinders – ick muß einfach mal wieder einen Zweiteiler oder sogar Dreiteiler aus diesem Abendprogramm machen und wie immer fang ick ma mittendrin an…  Extra für Hedwig and the angry inch bin ick mit meener Süßen nach Frankfurt gedüst… 600 km entfernt .. und diesmal zwar nicht mit dem Fluchtzeuch als Stewardöse 🙂 … sondern ganz ordentlich mit dem Autochen. Dabei hab ick feststellen dürfen das ein Trip ins 600km entfernte Frankfurt gar nicht weh tut, und das obwohl ick Dauerautofahren echt hasse… aber wahrscheinlich komm ick jetzt in das Auto-Alter.. und nach dem RAMP Shooting muß ick sagen – sogar Autozeitungen können gefällig sein …. *Gott werde ick grad alt…*bibber*…. aber … ick schweife schon wieder extrem ab.. also…

http://www.youtube.com/watch?v=DMWjxRqaK4I

.. bevor ick nu ein richtig richtig geiles Video von Hedwig and the angry Inch zusammenschneide, bevor ick mal wieder meine wirklich schnucklige Unterkunft bei Frankfurt beschreibe, bevor ick die echt beschissene Einkaufsmeile von Frankfurt erwähne und bevor noch einen Nachtrag zum Teddy liefere…. möchte ich hier ein Gruppe bestehend aus herzlichen Drags, Transen, Freaks, bewußte Schangeldösen und wirklich göttlich hysterischen Hühnern beschreiben die ich auf der Hedwig Premiere kennengelernt habe.

http://www.youtube.com/watch?v=M49Yw-fc-PM

Dieses illustre Grüppchen, die auf so göttlichen Namen wie Diva Aleksiss, Jessica Walker, crystal cox (hehe.. noch eene, der name scheint echt beliebt), lala lametta, lollo granati, pia pimpinella, principessa usw. hören waren ebenfalls mit von der Premierenparty und witzigerweise hat eine Mitberlinerin – ick nenn se mal Mutter Beimar – mir unter die Arme gegriffen und den Kontakt hergestellt… wir sahen offenbar sooooo verloren aus… süß wa?… also nachdem der erste Kontakt hergestellt war, war klar der angebrochene Abend könnte noch spannend werden. Lustige Gespräche.. gemeinsame Bekannte und natürlich das Nachtleben in Berlin und Frankfurt waren Thema. Allen voran SuperZandy… Zandy ick hab Fans von Dir in FFM gefunden… Du bist berühmt 🙂 ach aber das weeste ja… juut…. watt else…

blog_hysterik02.jpg

die Mädels nennen sich oooch Terrorschwestern und sind neben der guten Marlene Deluxe, FFMs Vorzeigedragqueen und ehemalige Hostess der scheidenen Propaganda Party im Goya, die Scandal Nudeln von Frankfurts Cocoon. Leider gab es keine wirklich spannende Destination an diesem Abend also blieben wir noch ne Weile …. genossen das Ausklang und die charmanten Hysterik Klamour-ticken und stöckelten dann Richtung gemieteter Heimat…. Spaß hats gemacht und irgendwie hab ick im Urin das ick die Mädels nicht zum letzten Mal gesehen habe… vor allem weil ick ja eine Liebhaberin von Details bin.. und das bieten die Terrorschwestern en detail.

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2 COMMENTS
  1. JIM BRUTTO

    Ich war bei der Premiere dieses Rockmusicals dabei; es war schon eine sehr gute Sache im mit ca 300 Personen vollbesetzten K52. Der Name steht für die Adresse „Kaiserstrasse 52“ in Frankfurt am Main. Hier war bis vor cirka 1 Jahr das „English Theater“ zuhause, das jetzt wenige hundert Meter weiter woanders untergebracht ist. Die Räumlichkeiten des K52 wurden erst 1998 zum Theater umgebaut, es hat eine mittelgroße Bühne, ein angenehmes Ambiente und sogar eine Empore (Ränge im 1. Stock sozusagen). Bühnentechnisch gut ausgestattet, läßt sich hier also durchaus einiges präsentieren.

    Zum Stück selbst:
    „Hedwig and the angry inch“ wird als englischsprachiges „1-Personen-Musical“ beworben; und es gibt keinerlei Kulissenwechsel. Streng genommen entspricht es damit nicht den Gepflogenheiten eines Musicals. Auch der musikalische Stil ist durchgängig Rockmusik gleichbleibender Stilistik; er bedient sich zudem noch deutlich erkennbar an bekannten Rocksongs als Vorlagen.

    Fast könnte man also geneigt sein, auch von einem sehr gut gemachten Rockkonzert sprechen, wenn die Darbietungen des Sängers und Schauspielers nicht auch noch von theatralisch gelungenen Erzählungen und einigen imposanten Kostumierungen begleitet wären. Auch das Bühnenbild mit seinen professionellen Graffitis à la Berliner Mauer hebt das Stück optisch über ein bloßes Rockkonzert ab und sorgt so zusammen mit einer gut bedienten Lichttechnik für die Atmosphäre, eben doch in einem Musical zu sein. Der Spagat ist also trotz einfachsten Mitteln gelungen und läßt Erinnerungen wach werden zu den Glamourrock-Darbietungen früherer Rockstars.

    Insgesamt ein sehr unterhaltsamer Abend, zumal zahlreiche verkleidete Trash & Glamour Beauties aus Frankfurt und angereiste Gäste wie Sheila Wolf (kam extra aus Berlin) unter den Gästen saßen und dem Stück so noch mehr Authentizität verliehen. Man war wirklich „mittendrin“ – und als der Sänger dann noch mit einem gewaltigen Sprung von der Bühne ins hautnahe Publikum sprang, kannte die Begeisterung keine Grenzen. Standing Ovations und Partystimmung nach „Hedwig & The angry Inch“ – dieses kleine Rockmusical wird man man so schnell nicht vergessen. Absolut sehenswert! Ein toller Abend! Über 600mal habe ich auf den Auflöser gedrückt. Die besten Fotos sind ab dem 16.2.2009 online auf http://www.jim-brutto-photography (unter ‚Best of 2009‘).

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