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House of Shame – Chantal all Night long

oder Dokumentarfilm zur Berliner Grenzerfahrung Chantals House of Shame …

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Der diesjährige Teddy Award wird 25. Ein Jubiläum das sich in einer besonderen Location in Berlin mit besonderen Beiträgen rund um das queere Thema schmückt. Das in diesem Jahr auch ein Dokumentarfilm von Jackie Baier dabei ist wundert da nicht wirklich. Jackie Baier schafft es immer wieder in ihre Bilder mit viel Emotion auf den Punkt zu bringen. Im gezeigten Dokumentarfilm über eine Berliner Party-Inszenierung genannt „House of Shame“ wird eine Person der Berliner Trans-Szene besonders gehuldigt: Chantal. In den letzten 11 Jahren sind viele Party gekommen und gegangen.. und mit Ausnahme von Nina Queers Irrenhouse gibt es wenige mit soviel Standhaftigkeit.


Wenn man mich jetzt fragen würde für welche der beiden ich mich aussprechen müsste, würde ich auf Ninas Irrenhouse tippen. Dabei geht es gar nicht so sehr um die Location… ganz im Gegenteil. Der Bassy Cowboy Club ist definitiv mit dem Geburtstagsclub gleichzusetzen. Es geht eher um die Umgangsweise und Freundlichkeit der Veranstalterin. Zu Chantal habe ich irgendwie niemals eine irgendwie geartete Beziehung aufbauen können. Gründe dafür gibt es viele. Frl. Chantal Lehner wandelt oftmals in Sphären, die ich trotz vieler Grenzerfahrungen niemals erreichen werde und auch im incognito-Mode ist sie nicht wirklich offen für ein nettes Gespräch. Klar… das mag ja auch ein interessanter Charakterzug sein, hilft aber wenig wenn es darum geht, mit Menschen offen umzugehen. Das gleiche gilt übrigens auch für bewußtseinerweiternde Mittel 😉 …  aber das gleiche wird mir ja auch hin und wieder nachgesagt.. insofern mag es sein das es an teilweise an mir liegen mag. Die paar Male die ich mir einen Donnerstagabend im House of Shame in den letzten 6 Jahren um die Ohren geschlagen habe waren nun auch nicht wirklich so was anderes… zumindest aus meiner subjektiven Betrachtung ;-). Lediglich der aktuelle Burlesque Trend auf Chantals Bühne scheint mir nun interessant, denn es durfte schon der ein oder andere vertraute Burlesque Entertainer das Bassy an einem Donnerstag bespielen. Trotzdem werde ich mir natürlich den Film anschauen. Schon alleine weil Joey Arias, Sherry Vine und Gloria Viagra eine Rolle in der Geschichte spielen und… natürlich weil ich auf die bewegenden bewegten Bilder von Jackie Baier gespannt bin.

Der Auszug aus dem Pressetext lautet: „Die Party, die dem Film den Namen gibt, steht immer im Zentrum des Films. Mit der Gründung vor mittlerweile 11 Jahren schlug das House of Shame ein wie eine Bombe. Binnen Jahresfrist war der Event der Abräumer in der Donnerstagnacht, quasi ein Must für jeden Berlinbesucher, der auf „Grenzerfahrungen“ aus ist, mag es sich um inter-, trans- oder sonst wie queere Geschlechtergrenzen handeln oder um die Grenzen zwischen gutem und „burleskem“ Geschmack … Kerle, Tunten und besonders mutige Heteros stehen jedenfalls gerne an, um Chantal und ihren schrillen Hofstaat zu erleben.“ Zitat: teddyaward.tv

Sehen kann man den Film 17.2.11 | Kino International 17:00; 18.2.11 | CineStar 14:30; 19.2.11 | CineStar 22:30

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1 COMMENT
  1. Clara

    Oh Gott der Alten auch nur zwei Minuten beim labern zuhören zu müssen ist echt ne Zumutung. Den Film schau ich ganz sicher nicht an…

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