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Hirngespinste verkocht man nicht… man bereitet sie auf!

oder eine wilde Kochsause im Axel Hotel Berlin

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Hirngespinste haben die Angewohnheit viel zu schnell wieder aus dem Kopf zu entschwinden. Ich möchte nicht wissen wieviele sensationelle Ideen schon auf dem Friedhof der Gespinste liegen und dort umhergeistern. Dabei ist es gar nicht so schwer – die Gespinste zu exhumieren um sie zu zähmen und wirklich Spaß zu haben. Natürlich muß man kreative gute Freunde motivieren damit ditt Hirngespinst tatsächlich noch weiter wächst – denn um in den Worten von Spock zu sprechen: Die Kraft der vielen ist besser als die Kraft einzelner :-)…. jetzt hör ick mir schon an wie so ein Consulting Stratege… Nee… Schluß mit dem Geschwafel. In diesem Fall ist die Idee am Strand von Mykonos entstanden, während der Blick so über den Ozean streifte, die Temperaturen bei +28° C lagen und der Geist frei war von dem Mist des Alltags… *träum*…. Meene Gastgeberin Melli Magic klagte ein wenig über die „einsame Reiter“ Mentalität der Berliner DragQueens und schon hatte sie ganz meine Aufmerksamkeit. Denn auch ick finde das hier im Hauptstädtchen viel zu viele „One Cup“ Süppchen gekocht werden und damit wären wir beim Thema.

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Neben vielen Gemeinsamkeiten gehörte die Liebe zum Essen, vor allem wenn es um Meeresfrüchte geht, zu den Genußsituationen in Mykonos. Da lag die Idee doch nah einfach mal einen tollen Abend als Tussis zu planen bei dem jede etwas leckeres am Herd zaubert. Nun.. aus dieser Idee ist dank Barbie Breakout ein olympischer Event geworden *lol* … natürlich nahmen wir alle gern die Herausforderung an, denn ohne Siegprämie ist sowas ja langweilig *lol*, auch wenn ick es im Vorfeld schon wieder ein ganz klein wenig anstrengend fand. Denn es wurden diverse Regeln festgelegt… wie man das eben so macht bei einem Kochduell… aber im Nachgang kann ick sagen – es war mir ein großes Fest… mit allen vier Leopardenhühnern zu agieren… ach nee FÜNF .. es waren ja fünf!!!. Das der Spaß auch noch professionell gefilmt wurde möchte ich nur am Rande erwähnen, denn in Kürze wird es eine neue Webpage geben – eine die hoffentlich die vielen Zutaten beinhaltet um aus vielen kleinen Süppchen etwas wirklich appetitliches zu zaubern.

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Nun gab es Regeln, es gab Herausforderungen und es brauchte….. eine Jury. Der vierfache Griff zu den iPhones mit der typischen Handwegung in der Kontakt App brachte eine hochkarätige und bestens besetzte Jury zu Tage. Ick möchte mich sogar soweit aus dem Fenster lehnen (allerdings nicht ohne ’nen Gläschen Prosecco in der Hand zu haben) das das mit Abstand die fachkundigste Jury in der Medienlandschaft war. Gerecht, fies, direkt, genußerprobt, spaßig und vor allem nicht zu fein um auch mal einfach was auszuspucken 🙂 wenn es nicht eßbar war *lol* … Die drei heißen Stühle wurden mit der wunderbaren Marlene Tackenberg aka Jezzy, Tim Kruger und dem juryerpobten Rolf(e) Scheider besetzt.. und eines stand fest… Curry King und McDonaldo waren hier nicht angesagt. Das wachende Auge in der Küche, die gleichermaßen Schiedsrichter, mahnende Zeitwächterin und Moderatorin war war niemand geringeres als Sandy Beach – Berlins Burlesque Tausendsassa. Das ganze brauchte natürlich auch einen vernünftigen Rahmen und den bot freundlicherweise das Axel Hotel samt dem tollen Team dort. Kinders es war mir ein Fest – in jeder Hinsicht. Nun will ich hier nicht zu viel spoilern aber soviel sei noch gesagt – irgendwie macht kochen für andere echt nicht satt ;-). In diesem Sinne freut auf den kommenden Film… mit allen heißen aber auch dramatischen Details 🙂

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