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Herumirrende Lichter im Großstadtdschungel

oder Propaganda meets Ü30 Party meets Girlstown meets Schmutziges Hobby meets SchwuZ meets Rauschgold – boahhh watt a trip..

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Wie Glühwürmchen die scheinbar planlos durch die Nacht irren um ihren leuchtenden Hintern zu präsentieren kurvte ick gestern mit der Girlsband durch Berlin. Im Rudel befand sich ditt Froilein Kroft, die diesmal ihr leuchtenes Hinterteil in Jeans gehüllt hatte (immer wenn se ditt macht isse vollkommen verzweifelt ;-)) und die Gürtelträgerin und Rothaarschwester Dana Regyonal die gerne mal von den Medien als Sana betitelt wird. Es hatte extremen Retrocharme mal wieder sich von der Berliner Nacht tragen zu lassen, denn ich glaube das schon mindestens 3 Jahre nicht mehr erlebt zu haben, einfach so auf und davon um zu sehen was die Nacht so für einen bereit hält. Der Startpunkt war allerdings dann doch festgelegt, schließlich sind wa ja in einem Alter wo man nicht komplett freien Geistes mehr sind ;-). Borks Propaganda im Goya hat sich nun seit 4 Jahren stetig weiterentwickelt, genauso wie er auch… Als Partymacher in Berlin ist der Wind rauer geworden. Die Vielzahl der Entertainmentmöglichkeiten sind enorm und stehen sich gegenseitig dauernd im Weg, doch ich bin mir sicher das es auch noch einen 5. Geburtstag im ehrwürdigen ehemaligen Metropol zu feiern gibt und das es da wieder leckere Schnittchen geben wird.

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Von dort aus viel die Wahl der nächsten Heilstätte auf das neu modernisierte Cafe Moskau gegenüber vom Klub International. Aus reinem Spaß an der Freude wollten wir einfach mal in unbekannten Raum vordringen um spannende neue Welten zu erobern. Doch trotz Emailbestätigung und Gästelistenanmeldung am Vortag gelang es uns nicht dort einzutreten. Schon am Eingang wurde uns mehreremale Nahe gelegt die andere Strassenseite sei wohl eher unser Ding. Wahrscheinlich gehen dort drin gruselige Dinge vor deren Geheimnis niemals ans Tageslicht kommen darf. Ick meine.. klar muß das so sein… is schließlich ne Ü30 Party gewesen… *lool*… da rennen schon ein paar lebende Tote rum. Wir befolgten also den Rat der und verließen das Cafe Moskau um gleichmal auf DJ Zoe’s Girlstown einzuchecken. Das gute am Girlstown ist das es wunderbar zu  überblicken war. Bei unserer Körpergröße und als einzige High-Heel Trägerinnen waren wir praktisch immer einen Kopp größer als alle anderen. Wie Leuchttürme ragten wir aus der Menge und genossen den netten Sound den die Girls hinter den Plattenteller uns entgegenschleuderten.

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Natürlich hatte auch noch Nina Queer ihren 25 Geburtstag gefeiert und auch im schmutzigen Hobby gossen wir uns mit Keye Katcher un der jungen Cyndi Lauper ’nen Schnäppercken uff die Lampen damit ’se schön weiterleuchteten – schließlich hat man ja als Glühwürmchen echt Verantwortung :-). Während es drinnen zu voll war und im Bierzelt draussen zu kalt kam irgendwer auf die Idee der Mehringdamm Connection einen Besuch abzustatten. Das ick nochmal so jung das erlebe wäre mir nie in den Sinn gekommen. Die Popkicker Party im ehrwürdigen SchwuZ ist irgendwie auch eine Institution in dieser Stadt. Gleiches gilt auch für das Rauschgold, dem ick heute einen riesigen Schädel verdanke … irgendwas ganz fieses war da in meinem Glas… es war grün, süß und hat bestimmt noch gelebt bevor es von meiner Magensäure angegriffen wurde. Und dennoch konnte es nicht den süßen Sound der Achtziger vermiesen den uns im Rauschgold das Atelier Reinhardts präsentierte. Ein Klassiker nach dem anderen luden ein zum verweilen – zwar war die Oktoberfestdeko etwas deplaziert.. aber who cares.. war eben ne 80ziger Oktoberfestparty u.a. mit Songs von der einzigartigen Cyndi Lauper. Wie wundervoll.

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