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Hamburg im Burlesquefieber – La Fete Fatale No. 7 im gefährlichen Bunker

oder Übel und Gefährlich ist genau die richtige Bezeichnung für das burlesque Treiben in der Hafenstadt

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Mein letzter Besuch in Hamburg liegt lange zurück, eigentlich viel zu lange, denn schon damals schrieb ich was von zweitschönster Stadt usw… während ich bei den letzten Besuchen immer aufgrund einer einheimischen Zweithaarträgerin in der Hafenstadt landete um mir so Orte wie das Queen Calavera, 25Rock, 136° oder auch mal „offizielle“ Sehenswürdigkeiten anzuschauen, so war es diesmal die wunderbare La Fete Fatale die erstmalig in der Hansestadt gastierte. Nach den großen Import Erfolgen der Boheme Sauvage sollte nun auch hier das burlesque Feuerwerk Einzug halten…. vorweg sei gesagt… Hamburg hat leider noch zu verhalten auf diese Veranstaltung reagiert. Dabei kann die Stadt noch gar nicht satt sein… nur weil es das Queen Calavera gibt… aber ick gloob die Hamburger müssen erstmal warm werden… es muß sich rumsprechen das ’se einen absolut sehenswerten Event verpasst haben und das nicht weil ick da auf der Bühne rumgezappelt habe.. sondern weil die Gesamtkomposition einfach stimmig war und mit viel Herzblut und Liebe sensationelle Dekos aus dem Nichts gezaubert wurden, die jedem Kunstlehrer wahrscheinlich ’nen Troppen ins Auge gezaubert hätten….

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Als ich gegen 18 Uhr das Übel & Gefährlich betrat war davon noch weit und breit nichts zu sehen. Die Hilfsbereitschaft jedes einzelen trug dazu bei, das es wie immer, bei der Fete Fatale an Detailliebe nicht mangelte. Massenhaft Candy, Sweeties, Zuckerwatte und Törtchen waren das diesmalige Thema und das wurde grandios in Szene gesetzt, Stück für Stück und Zuckerstange für Zuckerstange… dann begann das wilde Treiben im Backstage. Korsetts mußten geschnürt werden, Haare kunstvoll drappiert, Candy Burlesque Makeups wurden auf die Gesichter der Darstellerinnen und Künstler gezaubert um letztendlich das Gesamtbild abzurunden. Bei der Gelegenheit möchte ich auf einen neuen Blog aufmerksam machen den meine werte Travestieschwester Janka Kroft ins Leben gerufen hat. Melli Magic hat bei unserer letzten Show gesagt, ich sei addicted to Botox… (was natürlich nicht stimmt) aber eines steht absolut fest… Frl. Kroft hat einen Beautyfetish !! Schaut mal rein… denn sie ist sooo fleissig 🙂

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Zurück zur La Fete Fatale… mit Chloe stand eine Sängerin und Conferenciere auf der Bühne die das Gesamtkonzept zusammenhielt. Die Fete Fatale ist keine normale Burlesqueshow mit Künstlern die hintereinander abgearbeitet werden, sie ist eine Story, eine Geschichte, ein Thema das trotz der vielen unterschiedlichen, teilweise wirklich „kranken“ Nummern (das mein ich im positiven Sinne) einen Rahmen braucht und dieser Rahmen war diesmal die einmalige Chloe. Ich möchte eigentlich jetzt nicht jede Nr. beschreiben und ich werde auch nicht vor nächsten Freitag jede Nr. auf Queerlesque-TV.de spoilern, aber ich werde morgen abend einen kleinen Zusammenschnitt auf diesem Blog featuren um alle Berliner….ach watt sag ick.. um alle Menschen die diesen Blog lesen können aufzufordern am nächsten Freitag ins Berliner GOYA zu kommen, denn dann gibt es eine letzte Wiederholung der einmaligen Show. Und wenn ich sage einmalig dann meine ich das so…. unglaubliche Performances von Tallulah Freeway, Ginger Synne, Lady Fire und einem wirklich wirklich wiiiirklich bedauernswerten Clem Caverns *lol* … der auf der Bühne demonstrativ beschnitten wird *lol* …. aber psst… mehr sag ick nich.

Nicht vergessen möchte ich die melancholischen musikalischen Gesangseinlagen von Tanz Baby und die grandiosen Untermalungen der musikalischen Weltenbummler Dr. Hirschfeld und Johnny Profane… Es war ein rundes Konzept das mir diesmal vor, hinter und auf der Bühne sehr viel Spaß und Freude bereitet hat und letztendlich in einem Interview mit 3Sat geendet hat…. THANK YOU ELSE, MARZ, LOU and JULIETTA and SEE YOU FRIDAY…. genauso wie EUCH ALLE.

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