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Halloween Masqueraden 2015 in Berlin im AA

oder wenn der kleine August das große Asphalt alt aussehen lässt.

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Halloween steht immer öfter im Fokus und erreicht immer mehr Zielgruppen. Klar das man es da nicht jedem Recht machen kann. Doch was gestern auf meiner Lieblings-Halloweensause geboten wurde war leider schwach, abgesehen davon das dieser Event noch immer großartige Kostüme hatte. Woran ich das festmache? Nun… egal wo ich mit meinen Kreationen auftauche, herrscht Begeisterung und Respekt für die Detailliebe. Bei Bob Youngs Halloween Party ist das aber maximal gehobener Standard. Hier gaben sich bisher fast alle unglaublich viel Mühe und die Kreationen waren sagenhaft bis filmreif. Diesmal jedoch hab ich sehr viele unkostümierte Menschen gesehen und überhaupt ist der Club Asphalt, der wohl am wenig unheimlichste Ort ever. Selbst das Adagio hatte damals mehr Halloween Charme. Dazu kam noch eine vollkommen unverständliche Einlasspolitik, bei der selbst reservierte Ticketskäufer über längeren Zeitraum wegen Überfüllung draussen warten mussten.

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Nun ist mir schon klar das das Asphalt eine Notlösung war, denn die lang optionierte Neue Heimat auf dem RAW Gelände hat mal eben abgesagt – und wie so oft versucht man dann das beste daraus zu machen statt komplett abzusagen. Vielleicht wäre das die bessere Lösung gewesen als sich jetzt den Shitstorm auf den Sozialen Netzwerken anzuhören und als letzte Lösung die Eventseite einfach abzuschalten. Vor allem der groß angekündigte Kostüm Kontest, der schon einige Male in der Kritik stand, war dieses Mal gefühlt ein sehr ungeliebtes Kind, das man bitte schnell über die Bühne bringen wollte. Weder eine Jury noch ein anderes Mittel der Bewertung wurde irgendwie angeboten und auch die Preise wirkten irgendwie improvisiert. Abgesehen davon weiß ich gar nicht ob überhaupt welche verteilt wurden – denn mein vierter Platz blieb unbepreist. Die Räumlichkeiten des Asphalt liessen leider auch nicht die berühmte Geisterbahn zu – für die die Masquerade von Bob Young in Berlin berühmt ist. Ich möchte allerdings an dieser Stelle auch nochmal ins Gedächnis rufen das es ein Plan B war… Am Ende waren es die vielen Freunde und die immer noch tollen Kostüme, die den Abend trotzdem einigermaßen spannend gemacht haben und ein vorangegangener Besuch bei der tollen Menschen, Biere, Mutationen Sause im Starken August.

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Fotos teilweise von Ma Aini

Glücklicherweise kehrten wir zuvor noch im Starken August ein, in dem für lumpige 3,00 EUR (statt 15,00 EUR im Asphalt) eine grandiose Halloween Burlesque Show stattfand. Dazu gab es Mexikaner als Give-Away und einen Cocktailkönig hinter der Bar, der uns grandiose alkoholische Leckereien kredenzte und natürlich eine liebevolle Deko. Hier fehlten zwar die wirklich großen Maskeraden aber dieses Loch füllten wir ja :). Leider traf ich kurz vor der letzten Show im August den schwerwiegenden Fehler diese auszulassen, um die Masquerade in den Katakomben am Gendarmenmarkt aufzusuchen. Hätte ich vorher gewusst, das es sich dabei um das Asphalt handelt, hätte ich ggf. diese überdacht und wäre später aufgebrochen… Vielleicht sollte man tatsächlich mal umdenken und wieder im kleineren authentischen Kreise dieses Fest zelebrieren … dieser Trend scheint sowieso irgendwie stärker zu werden.

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