Queerlesque Magazine – Kultur – Burlesque – Dragqueen – Berlin
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Guten Appetit an Board ihres Urlaubsfliegers

oder lecker, schmecker Bauernfängerei…

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ja – es schmeckt so wie es aussieht…

Viel zu oft treffe ich freiwillig die Entscheidung die Qualität der Nahrungsaufnahme deutlich zu mindern und voll auf die Devise zu setzen: EY ALDA.. HAUPTSACHE VOLL. Gemeint ist das allseits berühmt berüchtigte Fastfood. Manchmal werde ich aber auch gezwungen bzw. genötigt sichtlich aber viel mehr noch geschmacklich schlechtes Essen zu verzehren. Ja… Ich weiß das das Jammern auf hohem Niveau ist und dennoch muß ich es loswerden. Warum bitte gibt es in deutschen Urlaubsfliegern immer solch ein Mist zu essen?

Gerade in unserem Lande gibt es doch für alles einen Ausschuß oder eine Kommission. Ja ich behaupte sogar, das es Testesser geben muß. Die Frage die sich mir dann allerdings stellt ist, hat man ihnen vorher die Geschmacksnerven chirurgisch entfernt und fast alle Sinne genommen? Natürlich ist es eine Herausforderung gutes Essen auf kleinem Raum zu drapieren und dann auch noch auf den Punkt für gut 300 Personen zu servieren aber Himmelherrgott …. Emirates oder Singapore Airlines schaffen es doch auch.

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… da kann man echt nicht viel falsch machen.. außer fett werden… ;-)

Jedesmal wenn ich eine dieser Tupperdosen in Urlaubsfliegern oder Linienmaschinen öffne schaut mich das kalte Grausen an… ick meine das ist bei den Billig-Airlines nicht anders – allerdings wird einem das nicht einfach hingestellt sondern man entscheidet sich bewußt dafür oder dagegen. Die Nackenhaare stellen sich hoch, meine Geschmacksknospen wollen mir temporär die Freundschaft kündigen und jedesmal stocher ich in dem Alukästchen rum um mir dann voller Angst die Plastikgabel zum Mund zu führen. Dieser will eigentlich gar nicht auf die vom Gehirn gesendeten Signale der Öffnung hören und tut so als hätte er zu tun… er spricht. Ja …. wirklich – er fängt ganz alleine an dem jeweilgen Nachbarn irgendwas zu plaudern. Da diese Bewegungen aber nicht von Hirn gesteuert werden, verlassen nur irgendwelche Laute die bewegten Lippen… das Gesicht des Nebenan ist jedesmal ein Genuß. Naja .. wenigstens einer…

Ich meine, es hat einen Grund warum man vom Bordpersonal nicht wie im Restaurant gefragt wird ob es einem geschmeckt hat. Neben des optischen No Gos wissen die wahrscheinlich auch noch was da verwurstet wurde. Na dann weiterhin appetitlichen Flug….

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QUEERLESQUE Mag ist das Magazin für Kultur und Burlesque Lebensart aus Berlin. WIr möchten einen subjektiven Überblick über die Vielfalt der Kultur in Berlin und Deutschland vermitteln. Internationale Burlesque Events und Vaudeville Kultur stehen dabei genauso im Fokus wie Travestie und jede Art der queeren Abendunterhaltung. Seit 2006 findet ihr hier gut gemeinte Ratschläge, kulinarische Tipps und Entdeckungen aus meinem bunten Berlin :)
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