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Eröffnung Prinzipal Burlesque Bar im Kreuzberger Kiez

oder ein neues Schmuckstück in zentraler Lage

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Im ersten Augenblick war ich etwas überrascht, über die Größe der kleinen Bar inmitten des multikulturellen Lebens auf der Kreuzberger Oranienstrasse 178. Sprichwörtlich eingequetscht zwischen Dönermaschinerie und Späti Overload gibt es nun einen Ort an dem es verrucht, magisch und erstklassig zugeht. Diese Location lebt von grosser Detailliebe, mit einem riesigen Apothekenschrank als gefüllt mit allem was in Zeiten der Prohibiton verboten war. Dazu gibt es eine gehörige Portion Burlesque wohin das Auge schaut. Servicepersonal mit tollem Makeup, offensichtlich inspiriert von den Filmen Moulin Rouge und Cher’s Burlesque, ein Barkeeper der mit großer Akrobatik volle Flaschen jongliert und Berlins Burlesque Starletts ergeben eine perfekte Mischung.

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Ich möchte einfach mal behaupten, das das Prinzipal in Kreuzberg, der mit Abstand stilvollste Ort ist, um einer Burlesque Show beizuwohnen – zumindest in Deutschland. Leider hat es einen verspäteten Start gegeben und somit war es mir am ersten Eröffnungsabend nicht möglich die Shows von Eden, Lada und Roxy zu bewundern, aber der Eindruck war dennoch sehr gut und ich meine wer sich so ein Line-Up gönnt, der weiß um die Qualität – da wird nichts dem Zufall überlassen. Als Bar gehört diese Location auf jeden Fall jetzt schon auf den Index der spannendsten Locations in Berlin, ob man nun Burlesque mag oder nicht. Die einzige Frage die sich mir stellt ist, ob die Oranienstrasse so der geeignete Ort dafür ist – denn die Sprache dieser Strasse ist ziemlich laut und die Intelligenz des Wolfsrudels, das dort täglich auf Beuteschau geht ziemlich dürftig. Wenn da nun ein paar Glamourladies ein und ausgehen spricht sich das sehr schnell rum und nicht jeder kann zwischen der Kunstform Burlesque und der einfachn Pornografie unterscheiden.

Ich werde auf jeden Fall versuchen mir immer einen Parkplatz direkt vor der Tür zu reservieren 🙂 … und wenn ich zwanzig mal um den Block düsen muß ;). Nee… Spaß beiseite, ich denke mit einer guten Türpolitik wird alles gut und Berlin hat einen Ort mehr, in dem die Roaring Twenties zum Leben erweckt werden… natürlich mit genügend Bezug zur Jetztzeit.

 

 

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