Sa. Sep 26th, 2020

Einmal Mars und dank Goldcar nie wieder zurück

oder die Odysee zum Weltraum

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Von Zeit zu Zeit muß man einfach mal raus aus dem Ländle. Temperaturen unter Null und das ewige Grau in Grau der Großstadt können extrem aufs Gemüt drücken. Dann packt man sein Handtuch, geht ein Stück die Straße hinunter und wartet bis ein nettes nicht identifiziertes Flugobjekt einen mitnimmt. Ganz wichtig dabei ist die korrekte Wahl des Fingers,  denn eine ähnlich aussehende Fingerhaltung führt auf diesem Planeten immer zu streitsamen Unterhaltungen und Idioten die einen verklagen wollen, weil ja die Gerichte in Deutschland noch nicht genug arbeit haben… ;-)

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Doch manchmal klappt das mit dem per Anhalter reisen nicht und man muss in den sauren Appel beißen und in einen dieser Billigflieger steigen, der dann auch noch in Kleinposelmuckel … ach nee … ditt war ja Madrid…. zwischenlandet. Furchtbar. Jetzt könnte der ein oder andere auf die Idee kommen das Madrid ja eine Weltstadt ist, mit einem internationalen Flughafen. Doch wie so oft trügt der Schein auch hier. Ein Flughafen auf dem es nichts zu sehen gibt, kaum interplanetarische Geschäfte und ganze zwei Restaurants die mit überteuerten Speise vom Ende des Universums handeln …. das nenn ich mal hinterste Ecke dieser Milchstraße. Wenn man es denn geschafft hat die Zeit totzuschlagen und einen Platz im Himmelskreuzer ergattert hat, bleibt die Frage, wo zum Teufel soll man mit dem langen Haxen hin ohne das man seinen Vordermann die Wirbelsäule zutrümmert und wieder gerichtliche Termine wahrnehmen darf.

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In diesem Flieger wünscht man sich von ganzem Herzen, Scotty… erfinde endlich das beamen. Einmal in seine Molekularstruktur zerlegt werden kann auch wirklich reinigend wirken… ein bissl wie’n Einlauf *lol*… doch auch so eine Touristenüberflieger kommt irgendwann mal an und man denkt.. WOW.. endlich bin ick auf Uranus gelandet doch leider hat die Menschheit noch kein Genie hervorgebracht der es uns ermöglicht von Punkt A nach B zu transportieren ohne dabei ein Gefährt mit 4 Rädern zu nutzen. Und genau in diesem Augenblick begibt man sich in die Hände von fiesen extraterristischen Pferdehändlern… schon der Name GOLDCAR vermittelt einem ein ungutes Magengefühl. Ick meine wenn die Scheiß Karre aus Gold wäre denn würde ick liebendgerne knapp 2 Stunden auf das Reifenmobil warten.. doch letztendlich erwartet einen NUR eine billige Benzinschleuder. Szenen die sich nur in einem Raumhafen abspielen, wo eine Horde Kopfgeldjäger um den rasenden Falken pokern, erlebt man nicht jeden Tag und Ungeduld ist eine Tugend die als Subslogan mein Wesen charakterisiert… schlußendlich war es ein großes Vergnügen 2 Stunden auf ein verschissenes Auto zu warten… da schwör ick doch wirklich auf die Handtuch Methode….

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