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Ein Premiere: Queer Burlesque in Berlin

oder Absinth Fee serviert „Summerwine“ im KEN Berlin…

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© lautundspitz.de

Bis es so weit war, das die Show losgehen konnte mußte noch viel getan werden. Es ist immer wieder spannend schon vor dem Beginn einer Party irgendwo zu erscheinen und das sogenannte Pre-Party Rumgezwitschere mitzuerleben. Da wird aufgebaut, rumgetragen, umgebaut, Sound gecheckt, sauber gemacht, Getränke sortiert und ebenfalls vorbereitet… und natürlich das Personal inklusive Security eingeschworen. Zwei Geschichten aus der Zeit vor der Party im KEN sind aus meiner Sicht erwähnenswert… Zum einen, der waghalsige Versuch von Stella DeStroy, die Diaprojektoren an den Decken mit neuen Bildern zu bestücken, das muß man sich dann so vorstellen als wenn ’ne Hausfrau um jeden Preis versucht, das obere Fenster Ihrer Altbauwohnung unbedingt selber putzen zu wollen und so auf der oberen Stufe umherbalanciert. Die gewölbeartigen Decken vom KEN sind nämlich ziemlich weit oben…

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Die zweite tolle Geschichte waren die beiden Proben von Kaey, die mir im Vorfeld wieder bestätigte das Hamburg nicht wirklich ein Netzwerk von schwulen Partys hat. Die Auswahl ist nicht ansatzweise so vielfältig wie Berlin, was wiederum bedeutet das sich der schlaue Hamburger Freitags nach der Arbeit auf den Weg in die Hauptstadt macht. Kluge Entscheidung. Während Kaey zwei Klassiker „Fever“ und „Big Spender“ zelebrierte, tingelte die gesamte Crew im Club hin- und her – ein wirklich tolles Bild das ich dummerweise nicht festgehalten habe – blöder Fehler….

Nun dann.. alle Vorbereitungen waren erledigt und es konnte losgehen. Ick bekam die Absinth Shooter für die Gäste praktisch mundgerecht vorbereitet und durfte allen ein Schlückchen leckeren Absinth anbieten.. solange der Vorrat reichte. Allerdings reichte der relativ lange.. was aber mehr an der Tatsache lag, das viele es nicht so mit den Kräutern haben und Absinth immer noch einen Ruf als gefährlicher MindKiller hat… *lol* … na… auch ick hab mich im Gegensatz zu manch anderen dem Absinth ferngehalten. Und das war klug, soviel ist sicher… Schließlich wollte ich nicht nur meine Nr. darbieten, sondern auch noch die wunderbaren Crimson Carnevals bei vollem Bewußtsein erleben. Und es hat sich gelohnt… soviel ist noch sicherer!

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Ein bißchen hat es mich deprimiert, das viele derer, die mir auf Facebook geschrieben haben, nun doch nicht den Weg ins KEN gefunden haben, aber umsomehr freute es mich z.B. Carina nebst netter Gefolgschaft, Mataina die sich extra auf den Weg vom Ku’dorf gemacht hat um MOI auf der Bühne zu sehen (…ick hoffe der Weg hat sich für Dich gelohnt) und noch einige weitere bekannte Gesichter zu sehen. Und mal abgesehen davon hat es wirklich Spaß gemacht…. Schon als ich mein Bühnendebut im Roadrunners gab und mir eine Nr. von der wundervollen Sandy Beach auf den Leib schneidern ließ, spukte in meinem Kopf diese Two-Face Nr. rum. Sandy ermahnte mich erstmal eins zu vollenden bevor ich die nächste angehe.. aber nach dreimaliger Darbietung… brauchte ich nun was neues. Und so bastelte ich mir meine eigene Nr. zusammen. Man nehme.. ein bissl Gesehenes, ein bissl Neues, ein bissl Improvisation und schön bei der Autofahrt laut trällern…. *lol*… und schwupps… Die Nr. steht.

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