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Ein gruselig-schöner Besuch im BERLIN DUNGEON

oder mittendrin statt nur dabei

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So gruselige Gestalten findet man übrigens auch dort… 😉 …

Als das Berlin Dungeon in Berlin eröffnet wurde war ich nicht wirklich interessiert. Erstens bin ich ein Schisshase und hab seit meiner Kindheit das „Haus an der Friedhofsmauer“ Syndrom – ich glaube ich wurde damals als kleener Bengel bis ins Mark traumatisiert. Ja selbst Geisterbahnen sind nicht wirklich so meins.. und wenn dann da auch noch echte Gruselgestalten rumlaufen, dann kann schon mal ein Troppen in die Hose gehen ;). Ich schau auch keine Horrorfilme und erst recht nicht wenn sie so psychomäßig auf einen einwirken. Nun muss man sich aber seinen Ängsten stellen um weiterzukommen und neues kennenzulernen und da kam ein Besuch aus dem anderen Teil von Deutschland gerade recht, die Gelegenheit am Schopfe zu packen und das BERLIN DUNGEON mal zu besuchen.

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© Berlin Dungeon

Was soll ich sagen … es fing schon sehr scary an. Ein kleiner Wichtelmann erkläre uns im ersten Raum wo wir hier überhaupt gelandet sind und entsprechende Lichteffekte suggerierten das dieser Kerl an zig Stellen gleichzeitig ganz plötzlich vor einem stand. Es gab einiger kurze Aufschreie und natürlich ein Opfer 🙂 – glücklicherweise nicht ich. So ging das dann die ganze Zeit weiter… gute Inszenierungen durch die dunklen Epochen von Berlin und viel Liebe zu Detail vermittelten einem den Eindruck einer Reise in die Vergangenheit. Licht- und Soundeffekte unterstützten die Schreckeffekte und natürlich nahmen die Schauspieler ihre Rolle sehr ernst. Von witzig skurrilem Geschichtsunterricht über gruselige Splattereinlagen bis hin zum freien Fall mit Bauchkribbeln war alles dabei.  Ein wenig schwierig fand ich das Labyrinth. Aufgrund der größeren Gruppe gab es kaum einen echten Verwirrungseffekt, aber wenn man sich jenseits des Wochenendes auf die Reise ins Berlin Dungeon begibt, wird einem wahrscheinlich auch dieses Abenteuer großen Spaß bereiten.

Mein persönlicher Favorit war die mir unbekannte Geschichte um den Wurstmacher Carl Großmann, der um 1922 sein Greultaten in Berlin ausübte. Diese liebreizende Szene hat meine Nerven ganz schön strapaziert und die Nackenhaare kurzweilig kerzengerade aufgestellt. Mir hats sehr gefallen… auch weil ich mich an die gruseligen Abenteuer von Bob Youngs Halloween Masquerade erinnern durfte, die zwar deutlich kleiner inszeniert waren aber mindestens genauso spannend und gruselig :). Wer jetzt neugierig geworden ist sollte sich bei Gelegenheit mal in die Katakomben am Alexanderplatz verirren und sich Berlins Geschichte mal hautnah über den Pelz kippen … Mehr Informationen und Tickets findet ihr HIER

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