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Disney Märchen-Musical – die Eiskönigin

oder „Die Schneekönigin“ von Hans Christian Andersen mal anders

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Niemand ist zu alt für eine Disney Animation Produktion. Und als ich gehört habe das Hape Kerkeling auch noch einen Synchronpart übernimmt, stand für mich fest – der Eiskönigin, völlig unverfroren muß ich einen 3D Besuch abstatten. Schon bei Rapunzel hatte ich großen Spass – also waren die Erwartungshaltungen wiedermal ziemlich hoch. Und… Disney hat mich nicht enttäuscht, auch wenn die Geschichte von Hans Christian Andersen gelinde gesagt nur noch in groben Zügen erkennbar war – die kleinen Gimmicks und witzigen Ideen machten viel Spaß. Dazu kamen die detailverliebten Animations und eine herausragende Darstellung von Eis und Schnee.

Die Geschichte um die Königin, die selbstlos ins Exil geht, um endlich ihre unterdrückte eisige „Andersartigkeit“ auszuleben oder die unterschwellige Message „Don’t believe in true love – it hurts“ sind zwar etwas komisch und haben eine leicht depressive Nebenwirkung.. aber mein Gott… man kann sich auch einfach mal berieseln lassen, wissend das Disney das am Ende schon wieder irgendwie hinbiegt ;). Die Eiskönigin ist schönes unterhaltsames wundervoll animiertes Animationstheater mit viel Witz.

Schlußendlich gab es dann doch noch ein mehr oder weniger unangenehmes Erlebnis, allerdings nach dem Film. Das Licht brachte mal wieder die weniger schönen menschlichen Eigenschaften zu Tage. Egal wo ich hinschaute lagen Popcorn, Trinkbecher, Takochipsschalen und verschüttete Colapfützen. Wieso leben die Menschen ihren Kindern so eine Sauerei vor? Warum schafft es niemand seinen Dreck am Ende in den dafür bereitgestellten Müllsack zu werfen? An der Kasse aber sottern das die Kinokarten immer teurer werden… ich finde so eine Kurzsichtigkeit echt zum kotzen – das üble Gefühl konnte der schöne Film am Ende auch nicht rausreissen.

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