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Die Geschwister Pfister im Hollywoodrausch in der CLIVIA Premiere

oder ein rauschendes Fest bei dem man aus den Ohhs und Ahhs nicht mehr rauskommt

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© iko Freese / Drama-Berlin.de

CLIVIA war wohl die mit Abstand unbekannteste Operette ever ever… ever. Zumindest hatte ich davon noch nie was gehört. Während kürzlich inszenierte Stücke wie Ball im Savoy (das ich leider verpasst habe – shame on me!!!) schon ein Begriff sind konnte ich mir unter diesem Stück gänzlich nix vorstellen. Doch schon die Bühnenfotos auf der Homepage der Komischen Oper waren ein Träumchen. So auch das Bühnenbild das einen erwartet wenn man die Komische Oper betritt. Dieses imposante Haus zeigt sich bei dieser Inszenierung von seiner farbigsten Seite. Wenn das Licht gelöscht wird und die zahlreichen Akteuere die Bühne zum ersten Akt betreten, ahnt man…  hier wird geklotzt und nicht gekleckert. Auch wenn mich die erste Prügelszene ein wenig an Bud Spencer Klamauk erinnert, so war ich spätestens in dem Moment entzückt als Mrs. Clivia Grey alias Christoph Marti in einem wunderbaren Lila Weiß Ensemble die Bühne für sich einnimmt – das war soooo Old School Hollywood .. unglaublich toll.

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Der zweite große Impact erreichte meine Ohren als die grandiose Stimme von Tobias Bonn durch die heiligen Hallen der Komischen Oper getragen wurden und … ja… es gab auch noch ein drittes Highlight, als das große Tor geöffnet wurde und Frl. Schneider mit einer Armee aus tollen Amazonen auf die Bühne marschierte. Mein Gott.. die drei haben es echt drauf sich in Szene zu setzen. Jeder auf seine Weise und mit seinen Mitteln – ein Traum. Doch es war noch lang nicht alles was CLIVIA zu bieten hatte. Wiedermal wurde das großartige Orchester auf sensationelle Art und Weise in das Bühnenbild einbebettet und wiedereinmal wurden Szenenwechsel in grandioser Weise in die Inszenierung einbaut. Ein Höhepunkt jagte den anderen – wie Alice im Wunderland gab es jede Minute ein neues Detail zu entdecken …. bis zu der Szene in der CLIVIA Grey die Hollywood Treppe herunterschwebte. In einem Traum aus Zeiten der großen Lana Turner… ach quatsch .. das war die Reinkarnation von Lana. Weiße Hochsteckfrisur und perfekte Gestiken zeigen einmal mehr das „Female Impersonation“ nichts, aber auch gar nichts, mit nuttigem Miniröcken zu tun hat. Ein Traum !!!

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Anrührend die Liebeszenen der beiden Protagonisten, wissend um ihre private Situation und letztendlich ein Genuß auch das gesamte Ensemble zu bewundern. Hier lebt die Inszenierung von schrägen Charakteren, fantastischen Kostümen, kurzweiligen aber wundervollen Ideen und einer Prise – „Wir bezaubern EUCH mit leichter und bunter Abendunterhaltung“. In der Pause vernahm ich vereinzelt kritische Stimmen der Langeweile, aber ganz ehrlich.. wer sich bei CLIVIA langweilt, dem fehlt die Fantasie aus dem gesehenen etwas zu machen. Ich für meinen Teil nehme wahnsinnig viel mit… allein schon für den Moment einmal diese Treppe herunterzuschweben, begleitet von 1000 Fotografen, die diesen Moment festhalten, würde ich morden 😉 … Danke Barrie Kosky, Danke Geschwister Pfister und Danke an all die wunderbaren Menschen, die seit einer geraumer Zeit an diesem Projekt mitarbeiten, um es zu dem zu machen, was ich gestern erleben durfte… !! Sichert Euch unbedingt noch die letzten Karten HIER denn viele sind nicht mehr da!!!

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