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Das kulinarische Ende eines Urlaubs dank TAP Air Portugal

oder Reisen in der Holzklasse kann einem echt den Abgang vermiesen….

Einigen wird aufgefallen sein das ick meine Aktivitäten in der Berliner Kulurszene auf Null runtergefahren habe. Das liegt nicht an dem kulturellen Sommerloch, auch wenn der ein oder andere sowas vermutet, auch habe ich mein Alter Ego noch nicht an den Nagel gehängt, sondern einfach mal eine urlaubsbedingte Kreativpause eingelegt auf den Wellen Portugals. Und ich kann Euch sagen… die Zeit steht still.. wenn der Ozean einem seine Macht darbietet. Wellen, Strand, frische Meeresfrüchte und Pause… einfach mal Pause. Toll wars. Nun alles gute hat irgendwann ein Ende und die Realität holt einen immer wieder ein… ob mal will oder nicht.

Nun ist es ja immer eine Gretchenfrage ob man billig…  ähh günstig irgendwo hinfliegt oder sich fett die Business oder Firstclass gönnt. Um es kurz zu machen ich bin noch niemals in meinem Leben in den Genuß der First Class gekommen. Warum? Weil ich irgendwie geizig bin… glaub ich ?.. Mnnhh.. vielleicht auch sparsam. Ick wees es nicht. Aber nachdem ich mit der TAP Air Portugal geflogen bin werde ich wohl in Zukunft darüber nachdenken Komfort dem Billigflieger vorzuziehen. Nee.. falsch… TAP ist kein Billigflieger – das ist Portugals Premium Airline und Partner der Lufthansa im Star Alliance Verbund. Billigflieger bieten gar nix kostenlos im Flieger an und dieses Konzept gefällt mir seit letzte Woche Donnerstag deutlich besser, denn was ich auf dem Rückflug von Lissabon vorgesetzt bekam entbehrte jeglichem Genußverstand. Man sagt ja das Auge isst mit.. aber das das Auge auch Kotzen kann war mir noch nicht bewußt. Das Essen auf dem Hinweg war schon unterirdisch im Geschmack aber zumindest sah man ihm ein wenig an was es sein sollte.


Das hab ich gesehen wenn ich die Augen geschlossen habe – schade nur das ich noch ein Geruchssinn hatte 😉

Auf der Rückreise aber gab es etwas, das der Laie als überdimensionierten Ghostbusters Schleim identifizieren würde – böse Zungen würden dieses Zeug sogar als weißliche, den Herren der Schöpung sehr bekannte klebrige Flüssigkeit zuordnen ;-). Und dieses Zeug lag auf einem grauen totem Stück Fleisch… das war sowas von Tod… ich weiß gar nicht ob es zu Lebzeiten schon Menschen gab. Nebenan haben die feinen Küchenchefs der TAP Air Portugal noch ein Mix aus Kartoffelpulver mit Möhrengeschmack gepackt. Alles in allem der wohl traurigste Ausklang eines kulinarisch sehr kostbaren Urlaubs in meiner Wahlheimat. Das mit dem Essen war in der TAP Air Portugal nicht immer so.. ich erinner mich an schmackhafte Küche in Zeiten als die Krise noch in weiter Ferne war. Auch wenn die TAP momentan ganz miese Zahlen schreibt und wirtschaftlich im Windschatten von Portugal steht… hoffe ich das sie in Zukunft wieder einen Küchenchef engagieren der mit kleinen Mitteln etwas in die Flieger zaubert. Alles andere wäre eine Katastrophe und ick würde auf easy jet umsteigen müssen… oder Lufthansa First Class 🙂

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