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Das erste Grand WYNDHAM Hotel in Berlin

oder ein ganz gewöhnlicher Dienstag Abend

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Achtung die ITB ist in der Stadt. Ein Satz der zumindest den Hoteliers große Freude bereitet. Berlin baut kräftig seine Hotellandschaft aus, schließlich möchte man ja weiterhin zu den Tourismushauptstädten dieser Stadt gehören. Nach dem schicken Waldorf Astoria durfte ich nun gestern erneut einer Hotelpräsentation im Rahmen der ITB beiwohnen. Das alte Postgebäude, das ich vor Jahrzehnten das letzte Mal betreten habe war kaum wiederzuerkennen. Schon am vormittag spürte man das hektische Treiben anlässlich des bevorstehenden Events. Warum ich das weiß? Weil ich mich natürlich vorher erstmal schlau gemacht habe ob die Bauernmalerei überhaupt von Nöten ist :-). Planung ist das halbe Leben und vergeudete Zeit ist mir ein Graus :-)

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Und wieder gab es sehr leckeres Fingerfood und Austern und… ach es war einfach sehr lecker. Auch das Hotel machte zumindest im Erdgeschoss einen sehr guten Eindruck  und liegt nur einen Steinwurf von der Therme Liquidrom im Tempodrom entfernt. BINGO… das ist mal ein Hauptgewinn :-). Wenn ich als Tourist in dem Hotel einchecken würde …  wahrscheinlich würde ick im Bademantel rüberschlappen :-). Nee ganz im Ernst… es ist echt nett aber wahrscheinlich auch kein Bed&Breakfast Preisniveau. Wenn Ihr jetzt wissen wollt woher ich weiß, das die dort feiernde Gesellschaft etwas betuchter ist dann lauscht dieser kleinen Geschichte. Im Grunde verraten Toiletten immer sehr viel über den Geschmack eines Menschen und auch Hotels. Im Wyndham Post Hotel waren die Klos auf den ersten Blick schick.. aber leider der Service nicht ganz so aufmerksam wie im Waldorf Astoria.  Man erkannte ganz klar, das die hiesigen Damen gerne mal die kostspieligen Beinkleider tragen. Das war ein Bild für Götter… leere Packungen der Edelmarke Wolford auf dem Boden aber keen Klopapier zum abwischen *lool*. Erst dachte ick welche Sau hat sich da schon wieder danebenbenommen… doch dann wurde mir die Weitsicht der Tat bewußt *lool*.. ok ist zwar recht hart aber immer besser als nix.

Abgesehen von Rolf Scheider und einigen bekannte Gesichtern aus dem Waldorf war das ein relativ trockenes Beisammensein der üblichen Verdächtigen aus dem Tourismusbereich. Aber manchmal sind es genau diese Veranstaltungen die neue Horizonte öffenen… ich glaube wir könnten nun das ein oder andere Mal die Hotels der Stadt mit einem burlesquen Feuerwerk verzaubern :-). Wir werden sehen…. ach …. erwähnte ich das ich schon wieder dieses Meeresgetier angeboten bekam… furchtbar wunderbar :-).

 

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QUEERLESQUE Mag ist das Magazin für Kultur und Burlesque Lebensart aus Berlin. WIr möchten einen subjektiven Überblick über die Vielfalt der Kultur in Berlin und Deutschland vermitteln. Internationale Burlesque Events und Vaudeville Kultur stehen dabei genauso im Fokus wie Travestie und jede Art der queeren Abendunterhaltung. Seit 2006 findet ihr hier gut gemeinte Ratschläge, kulinarische Tipps und Entdeckungen aus meinem bunten Berlin :)
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