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Dänemarks queerster Exportschlager – Miss Fish

oder statt Rollkragenpullover, Pölser und Gummistiefel lieber Drag

miss fish
© miss fish – minimal martin

Meine damaligen Trips in den nordischen Teil Europas waren immer mit extrem viel Entspannung verbunden, eigentlich mochte ick die verschlafenen Fischerdörfchen Dänemarks und genoß regelmäßig meine leckeren Pölser. Ick hoffe ihr wißt was das ist…. ejal… offenbar hat Dänemark noch weitere Exportschlager – Miss Fish. Ein Dragkünstler im Stile von Marilyn Manson – nur trashiger – der u.a. lange in unserer schönen Stadt lebte und sogar Auftritte im berühmt berüchtigten House of Shame hatte.

Inspiriert von der Punk-, 80ziger-, Indie Pop- und Queerkultur trat er das erste Mal 2001 in Dänmark auf, gefolgt von weiteren Auftritten in Stockholm, Barcelona, Berlin, Zürich and Amsterdam. Mittlerweile hatte er die Gruppe dunst mit weiteren Dragqueens gegründet und eine Platte released – doch ich glaube bei einer so mächtigen Bühnenpräsenz mußte der Schritt in die Solokarriere folgen…

Mittlerweile gibt es eine Soloplatte, lebte eine lange Zeit in Berlin und London und ein Video welches interessanterweise von Julia Ostertag maßgeblich mitgestaltet wurde. Julia Ostertag? kennt ihr doch.. das ist die Regisseurin die ich bei einer meiner ersten Recherchen für Gender X aufsuchte um mir mal einen Eindruck zu verschaffen und in dem Filmchen neben diversen Dragstars der Berliner Szene auch Frl. Kroft ihren ganz großen Auftritt hatte 😉

  miss fish

Also schaut Euch die Performance und das Video von Miss Fish an oder hört Euch hier die Musike an und genießt einer der trashigsten Dragkünstlerinnen die ich so bisher gefunden habe.. mal abgesehen von Tatjana *lol* neee das war nen Spaß… und das folgende kleine Video auch… zumal die Leute die da rumstehen deswegen da rumstehen weil Miss Fish das täglich zelebrierte.

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