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CocoRosie – pure Poesie in Tönen

oder tiefer die Stimmen nie dringen können…

blog_CocoRosie

Ich höre Stimmen… jeden Tag… aus meinem iPhone, aus der Radio-Quäke, aus der Glotze, aus unzähligen Lautsprechern um mich herum… und doch sind die Stimmen der Band CocoRosie etwas komplett anderes. Vor vielen Jahren hatte ich das einzigartige Erlebnis MazzyStar im heutigen Sage Club live zu erleben… in etwa vergleichbar würde ich das Erlebnis in der gestrigen Nacht bezeichnen. CocoRosie wurde mir von einem Engel auf Facebook dargeboten und ich gab meinen Geist hin. Nichts anderes tut man wenn man Platten von CocoRosie einlegt.. man gibt sich hin. Tief in die Seele dingen Stimmen und Geräusche und hinterlassen Spuren wie Messer auf der Haut nur viel viel angenehmer.


Seit zwei Tagen berauschen mich die unglaublich vielseitigen Platten der beiden bezaubernen Schwestern Sierra und Bianca Casady. Die kongeniale Mischung aus Pariser Romantik und New Yorker Geräusch Empathie werden mit unzähligen stimmlichen Visionen zu einer unglaublichen Metapher der Töne. Ich kann leider nicht anders…. ich muß das so niederschreiben was mir die Songs implizieren. Songs wie „Lemonade“, „Beautiful Boyz“ oder „Gallows“…. sind reine Poesie mit leicht morbiden Touch. Klangwelten im Stile vom Großmeister David Lynch… ick bin gefesselt in einer neuen Dimension. Ich werde damit zwar nicht der wunderbaren Beth Gibbons oder der überirdischen Hope Sandoval den Rücken kehren aber ick muß sagen… das mir die Schwestern eine neue Bandbreite der Hörwelten erschlossen haben.

Wenn die beiden von den Zeugen Jehovas wären… ick wäre versucht ihnen zu folgen… obwohl das bestimmt heiß aussehen würde wenn ick im Ommakostüm deren CDs anner Ecke von Kaufhof verkoofen würde 😉 ….

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2 COMMENTS
  1. shei-la

    ick hätte ditt nicht treffender ausdrücken können 🙂

  2. Toni

    Man könnte es vertonten Surrealismus nennen… faszinierend und so völlig ab von jeglichem Mainstream.

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