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COCKpit – die Schweden entdecken Tootsie

oder im hohen Norden hat wohl jemand zu viel Peter Alexander gesehen…

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Ja, ja die Frauenquote ist Schuld, das ick mich der Travestie verschrieben habe. Wenn ich mir die aktuellen Comedy Produktionen ankieke, in denen Männer in feine Damenstrümpfe schlüpfen, um beruflich mehr Erfolg zu haben, dann ist das die finale Schlußfolgerung. Aktuell hat die schwedische Produktion vom Regisseur Mårten Klingberg wieder einen armen heterosexuellen Kerl dazu verdonnert, seine Arbeitskleidung zu tauschen, um im Beruf erfolgreich zu sein. Wie aussergewöhnlich! Na gut… für die Schweden wahrscheinlich schon und das macht die Sache dann doch wieder spannend. Denn viele Gendernauten hat der kleine europäische Nordzipfel nicht, im Gegenteil wenn man ein bisschen sucht, findet man erstaunlich wenig Drag Artisten und noch erschreckendendere Infos über Zwangssterilisationen für Genderwechsler. Das da nun eine kleine Kömödie zum Thema TransIdentität vielleicht ein wenig hilft, diese Problematik zu ändern, bezweifle ich, aber es ist ein erster Schritt ein Hauch von Verständnis zu generieren. Letztendlich ist der Anfang einer wunderbaren Freundschaft immer ein herzhaftes Lachen 🙂

Die Story ist mal wieder sehr austauschbar, bekannte Streifen wie Tootsie, Mrs Doubtfire oder Rubbel die Katz gaben wohl die Vorlage. Ein Kerl verliert Job, Frau, behütetes Sozialleben und sieht als einzige Chance den Sprung ins andere Geschlecht. Was vorher einmal Jagdrevier war wird nun Verständniswiese, die Sicht auf das eigene Geschlecht gerät ins wanken und wie der Zufall so will, wird natürlich das Alter Ego als Heldin gefeiert. All das spielt sich im Milieu der Saftschubsen und Airkapitäne ab – dort wo Männer noch über den Wolken schweben und von kurzberockte Blondchen angehimmelt werden. Ist das noch so? Sind die Vorurteile noch haltbar? Ehrlich gesagt hatte ich die letzten Male im Flieger ein gesundes 50/50 Verhältnis der sichtbaren Geschlechter. Wobei .. ein paar waren dann wohl doch eher Schwestern 😉 … Natürlich löst sich der Spuk am Ende dann von selbst auf und Maria (so heißt die vermeindliche Protagonistin im Film) wird ins Leben der Männer zurückkatapultiert…. mit neuem Sinn für das Schöne im Leben… Happy End? Na ich glaube schon… schließlich rede ich grad von einem schwedischen Film 😉 … Sollte ich den Film mal in die Hände bekommen sehe ich ihn mir natürlich an und laß ’ne Meinungsboje hier…

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