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Annie Leibovitz im Postfuhramt Berlin

oder die Ausstellung „A Photographer’s Life” ist erstmalig und einzigartig in Deutschland

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Annie Leibovitz, Nicole Kidman . New York . 2003, Photograph © Annie Leibovitz/CO Berlin, Courtesy of Vogue

Familienalbum, Werkschau und persönliches Tagebuch – die Fotos von Annie Leibovitz von 1990 – 2005 aus ihrem Privatleben und professionelle Arbeiten fu?gen sich nahtlos zu einer Chronik der Ereignisse, der offiziellen Aufträge und privaten Geschichten der letzten fu?nfzehn Jahre. Mit Bildern von gemeinsamen Reisen nach Sarajewo, Venedig, Berlin, Kyoto oder Kairo ehrt Leibovitz ihre Familie und enge Freunde. Ihren Eltern und der von Jahr zu Jahr wachsenden Verwandtschaft sind zahlreiche Sequenzen von Familienfesten und Ausflu?gen ans Meer gewidmet.

Bewegende Bilder vom Tod des Vaters stehen Aufnahmen von der Geburt ihrer drei Töchter gegenu?ber. Und unvermittelt sieht man sich immer wieder mit Prominenz konfrontiert, die Annie Leibovitz so unnachahmlich ins Bild zu setzen versteht: Bill Clinton im Oval Office, George W. Bush und sein Stab, Nelson Mandela in Soweto, die hochschwangere Demi Moore, Jack Nicholson am Mulholland Drive, William Burroughs in Kansas.

Soviel der Pressetext der Aussteller. Nun kommen wir mal zu meiner unmaßgeblichen Einschätzung der Bilder. Ick liebe ja das Postfuhramt und war das letzte Mal bei Bettina Rheims total begeistert, die Fotos hatten soviel Energie, ich hätte stundenlang draufschauen können – bei Annie Leibovitz war es eher so das mich ein paar vereinzelnte Bilder gebannt haben… aber so wirklich gefesselt hat mich die Ausstellung nicht. Allein die Tatsache diese einmalige Zusammenstellung live zu sehen unterstützt die Tatsache sie sehen zu müssen. Es gibt wie gesagt unglaublich schöne Bilder… meine Favouriten wie die Bilder von Robert de Niro und Al Pacino unmittelbar nebeneinander waren göttlich. Auch Aufnahmen von Jack Lemmon und Tony Curtis in Drag waren toll.. Fr. Leibovitz hatte wirklich die Gelegenheit all die Größen aus Showbiz und Politik abzulichten … aber irgendwie ist der Funke bei mir nicht übergesprungen… Sorry. Bettina Rheims hatte irgendwie mehr Inszenierung, mehr Detailverliebtheit in den Bildern.

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Annie Leibovitz, Brad Pitt, Las Vegas, 1994, Photograph © Annie Leibovitz/CO Berlin, Courtesy of Vanity Fair

Aber dann stand es da… ein Bild wie die Inkarnation einer Glamourgöttin. Nicole Kidman in einer unglaublichen Fotografie…. strahlend wie ein Engel, gekleidet in einer Robe die es verdient „göttlich“ genannt zu werden und als Kontrast dazu R2D2 vor seiner Transportkiste am Set von irgendeinem Star Wars Streifen…. ein wirkliches Highlight.

Facts: Ausstellung vom 21. Februar bis 24. Mai 2009, Montag bis Sonntag von 11 bis 20 Uhr, Eintritt 10 Euro ermäßigt 5 Euro, präsentiert wird die Ausstellung von C/O Berlin – die immer gut sind für ein Hightlight im Postfuhramt …

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