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Am Heumarkt geht es zum CSD sehr Maritim zu

oder wenn in Köln die Straßen bunt werden gibt es für mich nur noch eine Adresse

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Während es in ganz Deutschland eklig geregnet hat, lag Köln unter maritimen Hochdruckeinfluß. OK.. es war ein Hauch zu kühl aber wer wird denn kleinlich sein, bei solch einem Geschenk vom Wettergott persönlich. Köln hat mal wieder bewiesen das zu Zeiten des CSDs die Wetterfrage immer beständig ist ;-). Bewiesen hat auch ein Hotel das es seinen Namen mit Recht trägt. Das Maritim Hotel direkt gegenüber vom legendären Heumarkt war diesmal unser Herbergsvater oder sollte ich sage Mutter? Denn das Hotel war schwul… schwuler gehts nicht und das war auch gut so. Das gesamte Servicepersonal war außerordentlich freundlich, hilfsbereit, vorausschauend .. ach mir fallen grad keine Superlative mehr ein. Es war so unkompliziert wie selten in einer namenhaften Hotelkette. Das ging schon damit los das wir ein tolles Zimmer bekamen. Ähnlich wie in Wien wurde uns, also Frl. Kroft und mir, die Ehre zuteil ein überdurchschnittlich großes Zimmer zu bekommen mit allem PiPaPo.

Das einzige was gefehlt hat war der freie WLAN Zugang.. aber mit dem Telekom Hotspot ging das auch… wattn Glück das ick da Kunde bin. Nach einer schier endlosen Fahrt durchs deutsche Naß, erreichte unsere queere Reisegesellschaft erst ziemlich spät das gebuchte Maritim Hotel und somit verblieb nicht viel Zeit um ein wenig vom hiesigen Wellnessangebot in Anspruch zu nehmen. Dennoch.. watt sein muß muß sein… Also Bademantel geschnappt und erstmal gefühlte 2000 Runden im Pool geschwommen (der ist sehr klein insofern kann das schon hinkommen ;-) ) und im Anschluß zur Entspannung schön die Saune belagert. Das sich keiner der anderen Hühner begeistern konnte mitzukommen war mir zwar ein völliges Rätsel aber die Damen mußten ja auch nicht konzentriert auf die Straße glotzen, während die Beifahrerinnen teilweise mit offenen Mund Ihr kommendes CSD Kostüm der fleischfressenden Pflanze probten ;-). Ehrhalber muß ich sagen das das Frl. Regjonal zumindest ein Viertel der Hinfahrt das Ruder in die Hand nahm :-) …

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Es waren die vielen kleinen Details die mir das Maritim Hotel am Heumarkt in Köln so sympatisch machten. Es war kein Problem den SPA Bereich zu nutzen um die viele Farbe vom Gesicht zu waschen. Es war ebensowenig ein Problem erst um 12 auszuchecken, es gab ein hervorragendes Frühstücksbuffet, das zwar 19 EUR kostete, aber jeden Cent wert war. Der Clou war auch das Telefon auf der Toilette… wenns nämlich mal nicht so klappt mit dem säubern… dann kann man den Zimmerservice rufen *looooool*. Das Zimmer hat wunderbare Betten in denen ich liebend gerne endlos den vormittag genossen hätte, wenn da nicht…. ja… wenn da nicht ein Adrenalin Monk zu einer absolut unchristlichen Zeit den Weckruf gestartet hätte. Das es sich bei dieser Person um das Frl. Kroft handelte werden schlaue Leser ja aus der Geschichte ableiten können, insofern sei an der Stelle festgehalten, das es genau EIN Mittel gibt um Frau Kroft in Erregung zu setzen: .. nein nicht PCP – auch wenn sie von Zeit zu Zeit den Engel gibt…. ich meine CSD. Mit diesen drei Buchstaben bekommt man fast immer Garantie pünktlich am Start zu sein. Außer man hat so’ne gleichgültige Quärolantin wie mich dabei *loool*… aber wir waren tatsächlich pünktlich am Ende des Zuges und haben uns nach vorne gekämpft.

Der Kölner CSD 2011 war definitiv bunter, lustiger und vielseitiger als der Berliner CSD – und wenn ick sowatt sage dann heißt das viel. Ich würde ja never ever mein Heimatstädtchen verraten und dennoch muß ick in dem Fall einfach mal objektiv sein. Die Parade war lang.. zu lang für High-Heels im Dauerlauf, da man immermal wieder von den unterschiedlichen Wagen gejagt wurde, umsomehr erfreute mich meine Entscheidung in meinem Wandersack ein paar Ballerinas dabei zu haben. Danke liebes Kleinhirn für diese Entscheidung und Danke auch liebe Synapsen diese Information zu einer Entscheidung geformt zu haben :-) … Danke auch nochmal an das MARITIM Hotel für die wirklich ausgezeichnetet Bewirtung, Unterkunft und den hervorragenden Service.

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QUEERLESQUE Mag ist das Magazin für Kultur und Burlesque Lebensart aus Berlin. WIr möchten einen subjektiven Überblick über die Vielfalt der Kultur in Berlin und Deutschland vermitteln. Internationale Burlesque Events und Vaudeville Kultur stehen dabei genauso im Fokus wie Travestie und jede Art der queeren Abendunterhaltung. Seit 2006 findet ihr hier gut gemeinte Ratschläge, kulinarische Tipps und Entdeckungen aus meinem bunten Berlin :)
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