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Alpengold – das beste Kalbsschnitzel Berlins?

oder die kleine Raupe Nimmersatt frisst sich mal wieder durch die Kalbsschnitzelfladen nebst Gurkenblatt 🙂

Wenn ich mich auf die Suche mache um Berlins schmackhafteste Kalbsschnitzelbräterei zu finden gehe ich ja manchmal sogar über Leichen… oder über Qype. Und was soll ich sagen.. dieses Soziale Netzwerk hat mir diesmal einen Tipp ausgespuckt der es in sich hatte. Das Alpengold in der Motzstraße liegt etwas versteckt an dem weniger frequentierten Bereich dieser wirklich langen Straße. Mir war überhaupt nicht bewußt das die Motzstraße soooo lang ist und bis zur Ansbacher Straße reicht… da kann man mal wieder sehen wie wenig selbst ich mein Heimatstädtchen kenne.. und ick betone nochmalst nicht zugereist zu sein, sondern schon mein Leben lang in diesem KuhKaff zu hausen. (Als Berlinerin darf ick das so sagen… zumal es ja um Kälbchen geht ;-))

Der Vorteil an dem Teil der Motzstraße ist definitiv die Parkplatzsituation. Im freundlich beleuchtete Restaurant Alpengold fiel mir als erstes die herzliche Begrüßung und das schlichte und doch liebevoll dekorierte Ambiente auf. Die typischen Vichymuster Tischdecken auf den dunklen Holztischen unterstreichen das Alpenlandgefühl und verwöhnen die Sinne im Zusammenspiel mit einem leckeren Gläschen Zweigelt. Aber kommen wir doch gleich mal zum wesentlichen dieses Beitrags. Das Kalbsschnitzel als solches. Mein Maßstab aller Dinge… ist und das sei vorweg genommen.. bleibt nach wie vor das Austria am Marheinekeplatz. Doch das lag nicht am Schnitzel. Dieser wunderbar in Form geschnittene, hauchdünne und mit sehr leckerer Panade überzogene Fleischfladen war hervorragend. Der Wunsch nach der Preisselbeerbeilage wurde anstandslos und zügig erfüllt… denn nichts ist schlimmer als wenn einem die Bedienung diesen Wunsch erst nach dem halb verzehrsten Kalb hinstellt… und das Fleisch war einfach mal sehr gut.

Beim Gurken-/Kartoffelsalat war ich mir nicht sicher ob das nicht der gleiche war, wie damals bei meiner Mama – was ja erstmal ein fetter Pluspunkt ist. Manchmal ist selbstgemacht aber ein Tick zu wenig und dennoch besser als aus der Büchse. Meine Mutter hat den Kartoffel/Gurkensalat immer etwas trockener gemacht… und vor allem getrennt serviert.. also Gurkensalat hier und Kartoffelsalat da. Das war gut.. aber heute mag ich den lauwarmen Erdäpfelsalat mit dünnen Gurkenscheiben lieber 🙂 – reine Geschmackssache. Der Besuch im Alpengold war eine der Schnitzelentdeckungen dieser meiner Kolumne und ich kann Euch einen Besuch nur wärmstens ans Herz legen. Telefonische Reservierungen machen hochgradig Sinn und weil man die Kontaktdaten nicht auf einer eigenen Webseite finden kann hier die Telefon-Nr. 030 53087179. PS.. natürlich gibt es auf der kurzen aber sehr frischen Speisekarte noch weitere Highlights zu entdecken!

 

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