Queerlesque Magazine – Kultur – Burlesque – Dragqueen – Berlin
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Alle Jahre wieder kommt das Irrenhouse…..

oder… ein Kessel Buntes auf Speed…
oder… Scheiße! das Klo ist verstopft…
oder… der Ritterschlag zum echte Muppets…


… das kreativste Kostüm !! Genau das ist TRAVESTIE… !! Kiekt hin und lernt von den Besten…

Im Irrenhouse hat der ganze Spaß vor gefühlten 10 Jahren angefangen und wahrscheinlich werd‘ ick eines Tages in irgendeinem Irrenhaus enden … 😉 Jedes Jahr im Dezember startet Nina Queer ihr Weihnachtsparty und verpflichtet dazu die Berliner Alltime Drag Queen Allstars zum bunten Konfetti Stell-Dich-Ein. Allerdings hatte ich am gestrigen Abend das Gefühl das selbst diese Klassiker der Berliner Travestie nicht wirklich allein waren. Irgendwie schwappt jedes Jahr zu Weihnachten eine neue Generation von Nachwuchs Zweithaarträgerinnen in die Katakomben des Geburtstagsclubs. Einerseits sollte man sich darüber freuen das die Kunst der Travestie wohl niemals ausstirbt, andererseits muß ich sagen das vieler derer die dort aufgetakelt durch die Räume liefen … entweder niveaulos oder besoffen waren… Nee… im Ernst… irgenwie versuchen alle Nina zu doublen. Das meine Lieben ist aber nicht möglich. Nina ist ein Original. Sie hat das rotzige, die beschimpfungen, das unter-die-gürteillinie-schlagen erfunden und damit ihr ganz persönliches Alleinstellungsmerkmal. 


… wie immer ein Highlight am Entree !! JOKO – die Inspirationsquelle….

Alle die jetzt in Ihre Fußstapfen treten wollen und glauben – je obzöner desto besser – sind einfach nur besoffene Kopien. Besoffen deswegen weil ohne den Lustigmacher würden die gleichen Personen wahrscheinlich kaum die Klappe aufbekommen. Mir hat das gestern nicht wirklich gefallen was ich da miterleben durfte. Und das eigentlich zum ersten Mal in der Geschichte dieser Kolumne. Offenbar hat man mir meine Unzufriedenheit wohl angesehen… denn mehr als einmal wurde ich nach dem Befinden gefragt – na so isses eben – manchmal hat Frau auch ihre beklagten Tage. Ein wirkliches Highlight dagegen war jedoch der zukünftige Ort meines Aufenthalts wenn es ums Filmen der Show geht. Aus der DJ Kanzel wirkt die Show irgendwie ganz anders, obwohl sie einen entscheidenen Nachteil hat. Transen auf der Bühne unter 1,70 m werden haben leider nur ihre Mimik als Mittel zur Darstellung da der Rest von Köppen und iPhones verdeckt wird *loool* – naa meine liebe Stella das bedeutet wohl in Zukunft 30 cm Heels ;-). Das angenehme an dem Job in der Kanzel ist.. 1. die nette Konversation, 2. keine Abwehr von verschwitzten Sufftröten… und drittens ist es egal womit von der Bühne rumgesaut wird… I am safe!


… noch zwei Unikate… ! Hinschauen und lernen – Eigenständigkeit befreit… abkieken hat schon in der Schule nie wirklich geholfen.

Na bitte.. hat sich das hochschlafen wohl gelohnt *loool* – vielleicht war es auch mein umtriebiges Verhalten auf den roten Teppichen der Republik die mir diese Ehre eingebracht haben… oder vielleicht war es auch einfach nur: Glück und die Idee es von dort aus zu probieren! Und damit schließt sich der Kreis wiedereinmal… erwähnte ich anfangs das all die Plastikfrisetten ihrem Idol nacheifern – kann ich an der Stelle nur betonen: Je eher ihr einen eigenen Stil entwickelt und nicht auf den fahrenden Zug versucht aufzuspringen, der für die meisten eh viel zu schnell rast, umso schneller wirds auch watt mit dem Nachbarn… 😉 … (na ick hoffe das hat jemand begriffen *loool*). PS… das mit dem Hochschlafen war ein Witz und ja ich kann mir erlauben Bewertungen abzugeben und das ist keine Überheblichkeit sondern schlichtweg ERFAHRUNG 🙂

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QUEERLESQUE Mag ist das Magazin für Kultur und Burlesque Lebensart aus Berlin. WIr möchten einen subjektiven Überblick über die Vielfalt der Kultur in Berlin und Deutschland vermitteln. Internationale Burlesque Events und Vaudeville Kultur stehen dabei genauso im Fokus wie Travestie und jede Art der queeren Abendunterhaltung. Seit 2006 findet ihr hier gut gemeinte Ratschläge, kulinarische Tipps und Entdeckungen aus meinem bunten Berlin :)
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