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Bis das der Tod sie schied – Johnny Cash’s “Ain’t no grave”

oder der Man in Black gibt sein entgültiges Abschiedskonzert …

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©
Lost Highway Records / Universal Music Group

Johnny Cash verließ diese Welt voller Schmerz, voller Trauer – Trauer um seine ewige Liebe June Carter. Solch eine Geschichte denken sich eigentlich findige Hollywood Drehbuchschreiberlinge aus… denkt man… aber es gab sie wirklich, die allumfassende Liebe mit allen Höhen und Tiefen, tragisch und verbrennend. Und so groß die Hingebung zu Lebzeiten zu dieser Frau war, so tief war der Schmerz schon kurz nach Ihrem Tod. In Johnny Cash zerbrach alles, so schnell das er so viel wie möglich sagen mußte. Und er sagte.. er sang so unglaublich viel, in der kurzen Zeit die ihm noch blieb, es war erstaunlich… teilweise über seine Leistungsgrenze hinaus… immer zum Leidwesen derer die um ihn besorgt waren. Zwei volle Platten gefüllt mit Lebenslügen, Rückblicken, Trauer, Freuden, Freunden, Glaube und natürlich LIEBE ensprangen der kurzen Zeit… und wer weiß was Rick Rubin in den kommenden Jahren noch auskramt…. :-)

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Wie gewöhnlich von Rick Rubin produziert kann es keine spannendere Veröffentlichung im Februar diesen Jahres geben… denn schon auf dem 5ten Teil, American V: A Hundred Highways, vor gut 4 Jahren konnte man aus manchen Stücken eine sterbende Stimme raushören, die aber immernoch mit soviel Kraft durch meinen MP3 Player geknallt kam… das es mich bei nächtlichen Joggingtrips um etliche KM weitertrug. Der sechste Teil der biografischen Reise durch das musikalische Schaffen dieses Künstlers wird ein zutiefst “elegisches und spirituelles Album” in dem jeder einzelne Song von den Geheimnissen und Herausforderungen des Lebens handeln soll und das pünktlich zum 78. Geburtstag von Mr. Cash… denn mit der Textzeile “Well there ain’t no grave / can hold my body down” sprach er schon wahre Worte…!!  Ick freu mich irgendwie, wie zu Zeiten als es mir theoretisch möglich gewesen wäre Johnny noch mal live zu erleben… aber die Geschichte hab ick schonmal erzählt

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Kommentare »

  1. The Man in Black im verflixten 7. Jahr

    [...] Liebe, das Leben und die Zeit danach machten seine Songs unverwechselbar. Ich höre gerade “Ain’t no grave” und bin mir sicher der Man in Black wußte schon vor seinem Tod was er da schreibt… [...]

    Sonntag, 12. September 2010

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