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Hugs and Kisses Queer Magazine Hamburg

oder tender to all Gender – Drag war gestern – jetzt kommt Queer Burlesque

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Miss Debra Kate, photo Paula Winkler

Habt ihr gestern Zoes Beitrag zum Dragqueen Festival in Hamburg gelesen? Ganze 7 Queens sind erschienen um in der Wunderbar den Drag Queen Contest zu feiern. Immerhin! Kannte ich bisher nur 3: Zoe, Valery und .. klar … Olivia. Doch Hamburg hat noch mehr queere Kultur soviel ist sicher. Hamburg hat das Hugs and Kisses Magazine, von dem ich ganze drei Ausgaben in meinen Händen halte und amüsiert die Zeile: “Drag war gestern – jetzt kommt Queer Burlesque” lese. Erst wollte ich mit einer Horde Anwälten dagegen vorgehen … *lol*… aber ick war zu faul zu Hörer zu greifen. Kennt ihr das..?? Zu faul sein um irgendwas zu tun? Gräßlich sowas… *öhhhmm* na egal..

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Als ich den Umschlag öffenete war ick von der Qualität des Cover sichtlich beeindruckt, schöner Druck, schönes Papier, schöne Haptik. Und das sollte sich fortsetzen als ich das Magazin aufschlug. Interessante Artikel über die Queere Welt, Dragkings, Queens und schräge Personen ala Sänger der einstmaligen genialen Gruppe Sigue sigue Sputnik. Natürlich werden auch übliche Verdächtige wie die Squeezbox Band um Gloria beleuchtet und im aktuellen Magazin treibts die wunderbare Debra kate so richtig bunt. Als Bio-Queen bewußt die Entscheidung zu treffen eine DragQueen darzustellen.. das nenn ich doch mal grenzenlose Überwindungskraft. Zumal es ‘ne Menge Menschen gibt die allein die Begrifflichkeit Dragqueen gänzlich mißverstehen. Da fragte doch kürzlich beim Stiletto-Run eine Pro7 Redakteurin meine Süße ob sie dann auch als DQ auf die Bühne geht… *ahaaaaaa* na das Gesicht sprach Bände. Natürlich verneinte sie…. *hehe*

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Zitat: “Auch  in der vermeintlich queeren Szene gibt es jede Menge Ausschlüsse und Zwänge, sich zu definieren, Willkommen im Schubladenland: Auch in der vermeintlich queeren Szene gibt es jede Menge Ausschlüsse und Zwänge, sich zu definieren. Debra Kate hat dazu keine Lust. Denn so oder so ist es für sie Drag, wenn sie im Fummel auftritt. … Erst als Debra Kate ihre ersten schwulen Freunde kennenlernte, traf sie auf eine Art »Weiblichkeit«, mit der sie etwas anfangen konnte. »Die meisten meiner ‚femininen‘ Verhaltensweisen habe ich von Schwulen gelernt.« Macht das Debra Kate zur Drag-Queen? »Ich habe mich nie als weiblich begriffen, eher als Weiblichkeitsdarsteller_in«, erzählt sie. »Bei meinen ersten Bühnenauftritten nannte ich mich ‚Drag-Queen‘, und einige Leute nannten mich eine Lügnerin.« Deswegen nennt sie sich manchmal »Bio-Queen«: »Wenn ich keine Lust habe, mich darüber zu streiten, ob die Tatsache, eine Vagina zu haben oder nicht, mich zu einem Schwindler oder einer Schwindlerin macht.« Quelle: www.hugsandkissesonline.de

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links: Foto: Andrea Preysing und Christiane Stephan
rechts: Drag King Fem Show. Wendy Band Mister Wesh, Frankreich. Foto: Emilie Jouvet

Die aktuelle Ausgabe beleuchtet Künstler wie Vaginal Davis, mit so wunderbaren Statements wie “Niemand bleibt gleichgültig bei meiner Präsenz” – welch eine gelungene Wortwahl aus meiner Sicht. Natürlich bietet das Hugs and Kisses Magazine neben dem Spaß und der Spannung auch noch das berühmte Spiel. EIN QUEERTETT liegt dem Magazine bei welches liebevoll gestaltet wurde. Natürlich schaut das Hugs and Kisses über die Grenzen Deutschlands weit hinaus.. letztendlich ist das auch der Grund warum hier hin und wieder internationale Themen eine Rolle spielen… gute redaktionelle Beiträge nur aus Deutschland zu sammeln ist nicht immer leicht. Insofern ist eine Blick über die Grenzen immer sinnvoll und notwendig… in dem aktuellen Fall des Hugs and Kisses sind Toronto, Amsterdam und San Francisco nur einige Beispiele. Doch kommen wir doch mal zu wesentlichen Aspekt. All das kostet doch bestimmt zig-tausend Euro.. also ein Magazin mit dieser Vielfalt muß doch mindestens 20 EUR kosten im Verkauf. Falsch… gerade mal 4 EUR werden Euch abverlangt.. ungefähr so viel wie eine Kaffee bei Starbucks… also laßt es Euch schmecken. Alle Infos bekommt ihr HIER

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